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Okt
17

Der INGATE vServer

Vor genau 4 Monaten kam er, der INGATE vServer, einmal lebenslang für nur einen Eintrag im eigenen Blog, oder so lange, wie der Eintrag im Internet zu erreichen ist. Am 15. Juni hatte ich meinen Trackback im INGATE Blog hinterlassen und nur einen Tage später kam die Email, dass ich unter den 55 Glücklichen war. Die Zugangsdaten für den Server brauchten dann keine 16 Stunden.

Kurze Infos zum Hoster: INGATE hat seine Server im Rechenzentrum von Global Crossing in München untergebracht. Das dortige RZ ist mit 2x 10Gbit/s und 2x 1Gbit/s mehrfach redundant angebunden.

NACHTRAG 31.10.: Gerade mit einem IT’ler geschwatzt und auch wenn auf der Webseite Global Crossing angegeben ist, wird das Routing von der IP Exchange gestellt.

Aber kommen wir zum technischen Teil: der vServer teilt sich einen Intel Xeon E3113 @ 3.00GHz, hat 200MB und das selbe in Swap garantiert und 5GB Speicherplatz (RAID1). Traffic stehen einem 500GB pro Monat zur Verfügung.
Zwei kleine Benchmarks mit dd ergeben folgendes Bild, nach dem Sprung:

Schreiben:
~# time sh -c "dd if=/dev/zero of=ddfile bs=8k count=50000 && sync"
50000+0 records in
50000+0 records out
409600000 bytes (410 MB) copied, 9.63061 s, 42.5 MB/s

real 0m12.241s
user 0m0.070s
sys 0m0.350s

Wobei die Schreibrate doch sehr stark schwankt:
(410 MB) copied, 7.97621 s, 51.4 MB/s
(410 MB) copied, 13.8647 s, 29.5 MB/s
(410 MB) copied, 6.55370 s, 62.5 MB/s
(410 MB) copied, 7.23211 s, 56.6 MB/s
(410 MB) copied, 9.46554 s, 43.3 MB/s
(410 MB) copied, 11.3088 s, 36.2 MB/s
(410 MB) copied, 9.35060 s, 43.8 MB/s
(410 MB) copied, 15.8085 s, 25.9 MB/s
(410 MB) copied, 15.7435 s, 26.0 MB/s
(410 MB) copied, 13.5637 s, 30.2 MB/s
(410 MB) copied, 8.94756 s, 45.8 MB/s
(410 MB) copied, 9.87138 s, 41.5 MB/s
(410 MB) copied, 14.6191 s, 28.0 MB/s
(410 MB) copied, 32.1877 s, 12.7 MB/s

Lesen:
~# time dd if=ddfile of=/dev/null bs=8k
50000+0 records in
50000+0 records out
409600000 bytes (410 MB) copied, 15.9852 s, 25.6 MB/s

real 0m16.031s
user 0m0.000s
sys 0m0.000s

Zur Verwaltung des vServers steht einem natürlich ein Webinterface von INGATE zur Verfügung (vAdmin Interface), aber da lass ich mal lieber die Bilder sprechen:

Diese Seite begrüßt einen wenn man sich im Webinterface einloggt. Die Menüpunkte auf der linken Seite sind eigentlich selbsterklärend und nicht weiter spannend, folgenden will ich euch drei dieser Seiten exemplarisch zeigen:

Die Übersicht über die einzelnen vServer, in meinen Fall natürlich “nur” einer:

Das Menü zur Neuinstallation:

Wie ihr sieht, eine schön lange Liste mit allem, was das *nix Herz begehrt. Auch vorgefertigte Derivate mit schon installierter Verwaltungssoftware wie ISPConfig u.ä.

Desweiteren kann man den vServer über das Webinterface starten, stoppen und, im Falle eines aussperrens vom Server, steht einem auch ein virtuelles Terminal zur Verfügung.

Ich nutze den vServer zur Zeit als Bouncer (ZNC) fürs IRC und gelegentlich als Testmaschine für diverse WebApps.
Um auf diesem kleinen ein WordPress mit einigen Besuchern laufen zu lassen, ist er doch etwas zu schwach bestückt. Für statische Webseiten, oder performantere kleinere Apps (evtl. auch mit lighttpd, anstelle von apache2) kann dieser vServer gut genutzt werden.

Ein großes plus für INGATE, ist auf alle Fälle das stabile Hosting. Seit der Zeit in der ich meinen vServer dort habe, gab es keinen einzigen Ausfall, weder vom Netzwerk noch von der Hardware. Da bin ich von OVH anderes gewohnt, wo zumindest das Netzwerk ab und zu Ausfälle hat.

Habt ihr Fragen oder Anmerkungen? Ab in die Comments damit!

1 Kommentar

  1. qtec sagt:

    Faszinierend, dass du nur zwei Plätze vor mir warst (du 45 ich 47) und einen bekommen hast, ich jedoch nicht. Das muss ich doch direkt mal bloggen…

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